Pole Dance – der Stangentanz

Pole dancingPole Dance ist gleichzeitig sexy und fun. Ok, jetzt warte einen Moment und denke nach, was war die erste Sache woran du dachtest, als du den Titel last. Wahrscheinlich dachte jeder Mann an dürftig angezogene exotische Tänzerin, die ihren Körper um die Stange schlingt und sich vorbereitet, ihm ein privater Tanz vorzuführen. Auf anderer Seite dachte jede Frau an halbnackte, vulgär angezogene Stripperin, die mit ihrer Erscheinung provoziert. Ja, das ist die Vorstellung, entstanden in Männer- und Frauenköpfen. Faaalsch!

Zum Glück ist keine von diesen Sachen richtig. Für jene, die dieses Leben führen, ist Pole Dance eine Art der Kunst, ein akrobatischer Tanz an der Stange. Genau die Vielfalt ist es jedoch, die Pole Dance so einzigartig macht.

Erotik, Exotik, Sinnlichkeit und Kunst

Der Tanz an der Stange hat sich längst von seinen Ursprüngen in Nachtklubs gelöst und ist zu einer eigenständigen und respektierten Tanzart geworden, die den ganzen Körper formt.

Aber am besten wäre, dass ich von Anfang an beginne. Pole Dance Form ist Szenenkunst mit Wurzeln in chinesischen Zirkussen. Schon im alten China unterhielten die ersten Künstlerinnen den Kaiser an vertikalen Holzstangen. Das war eine Form der Akrobatik und des Tanzes.

In den 20er Jahren kam der Stangentanz mit den reisenden Zirkussen nach Amerika, damit er sich in den 50er in den Bars, kombiniert mit Elementen von Burlesque, umsetzt. Der Stangentanz, mit Elementen der Erotik oder Striptease wurde erst vor 30 Jahren zuerst in Kanada und danach in Amerika populär. Erst 1990 begann Fawnia Mondey in Kanada Pole Dance Kurse zu halten und DVD-s zu produzieren.

Pole Dance, den wir heute kennen, entwickelte sich als Kombination aus Tanz mit sinnlicher Komponente und Fitness weiter, indem man dabei individuellen Stil entwickelt.

Die Elemente des heutigen Pole Dance sind:

  • Spins (Drehungen um die Stange),
  • Tricks (Figuren an der Stange ohne Bodenkontakt),
  • Poses (Figuren mit Bodenkontakt) und
  • Floorwork (tänzerische Elemente am Boden).

Die bekanntesten Pole Tänzerinnen, wie Pantera aus Amerika gehen oft auf die Tour durch Europa. Weiterhin gehört Tammy Morris aus Kanada, Felix Cane aus Australien, Elena Gibson aus England, Reiko aus Japan, Jenyne Butterfly aus Las Vegas  uvm. zu den bekanntesten Pole Tänzern auf der Welt.

Wie man sehen kann, ist Pole Dance ein internationaler Tanz, es sind ebenfalls Tanzschritte á la Moulin Rouge und Elemente aus Bauchtanz, Rumba und Tango wiederzufinden. Diese Komponenten bewirken, dass er so faszinierend wirkt.

Räkeln, schlängeln, schweben, sich sexy fühlen

Seit ewigen Zeiten lassen sich Menschen durch Rhythmen und Klänge zu Bewegungen inspirieren. Die Lust auf Tanz und Bewegung, diese besondere Sprache des Körpers, hat jeder. Mit diesem Tanz stärken die Frauen ihr Selbstvertrauen, gewinnen mehr innere Stärke, können manchmal negatives Bild von sich selbst neu zu bewerten und sich selbst anzunehmen. Die Frau fühlt sich gut in ihrer Haut und ist auch ohne Make-up anziehend, denn Erotik und Exotik in diesem Tanz harmonieren gut miteinander. Auf diese Weise entdecken sie wieder ihre Weiblichkeit, verloren im heutigen groben Alltag. Pole Dance bietet Frauen die Möglichkeit, sich ihrer Weiblichkeit in allen Aspekten zu nähern und mit sensuellen Bewegungen entfaltet die Frau ihre ureigene Weiblichkeit, ihr eigenes Ich.

Let’s Pole Dance!

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