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Salsa: Kubanische Leidenschaft

SalsaEin Mix der Rhythmen, Bewegungen und Gefühle, den einige für den besten kubanischen Produkt halten, sogar vor den berühmten Zigarren, unerklärlich erobert Deutschland. Entstanden zwischen zwei heiβe Salsaabende, dieser Text stellt die kurze Geschichte  immer beliebteren Tanzes dar.

Kuba

Kuba ist meine erste Assoziation an Salsa, obwohl die Herkunft des Tanzes weit komplizierter ist. Aber warum ist Salsa so wichtig zu Kubanern? Wenn wir uns die Zeit ansehen, in der Salsa entstand und die Situation, in dem das Land war, werden wir Antwort darauf kriegen. Das Land der wunderschönen Strände, der Sonne und üppiger Natur war immer das Ziel der Exploratoren, die nur das Geld verdienen wollten. In der Zeit als die Salsa entstand, herrschte der Diktator F. Batista, der alle Naturrechte der Kubaner einschränkte. Die Menschen gelangten ins Gefängnis wegen nur einem Wort gegen damaliger Regierung. Der einzige Weg, ihre Meinung zu äuβern, war der Tanz. Man tanzte Salsa in dunklen Kellern und Orten, wo man schwer zu finden war. Je mehr er ihnen verbot zu reden, desto freier wurde ihr Tanz. Salsa erschien als Tanz, der den Körper befreit so wie die Seele will, der Tanz, der den Körper bewegt so wie das Herz will.

Bei Salsa (spanisch für Soße) verbinden sich afrokaribische mit europäischen Tanzstilen, die je nach Region unterschiedlich getanzt werden. Über die genauen Ursprünge der Salsa scheiden sich die Geister. Aber die Experten sind sich einig, dass die wichtigsten lateinamerikanischen Rhythmen wie Cha-Cha-Cha, Mambo (hat auch Wurzeln in Haiti), Merengue und Son, aus denen die Salsa hervorgegangen ist, größtenteils aus Kuba stammen.

Schritte zur Salsa

grundschritt salsa

Salsa kann sehr erotisch sein, aber das bedeutet jedoch nicht immer gleich engen Körperkontakt. Salsa war und ist ein Weg um die beiden Geschlechter zu verbinden. Sie ist ein fröhlicher lateinamerikanischer Tanzstil, der auch romantische Elemente enthält. Der Tanz kann von Paaren oder von Gruppen getanzt werden (Rueda). Heutzutage unterscheidet man zwischen verschiedenen Richtungen im Salsa. Die weltweit bekannteste sind der kubanische und der puertorikanische Stil. Ausser diesen zwei finden wir noch den New York, Mambo und Los Angeles Stil. Falls man denkt, dass ein Tanzstil besser als der andere ist, liegt man falsch. Keiner ist der beste, alle sind verschieden. Na ja, selbst der Johnny Vasquez, Prince of Salsa, sagte, dass Salsa nur mit einem Wort beschrieben werden kann: Freiheit!

Salsa ist eine Tanzart, die nicht viel Raum braucht und sie wird im 4/4-Takt getanzt. Der Grundschritt erstreckt sich jedoch über zwei Takte, weshalb nicht bis vier, sondern bis acht gezählt wird. Also, der „Vorwärts-Rückwärts Grundschritt auf 1“ sollte als verbreiteste Grundschritt gelten. Dabei ist besonders wichtig die elegante Bewegung der Hüfte.

Beim Anpassen der Tanzschritte an die Musik spricht man von Timing. Das Timing ist wichtig, um den Ablauf der Bewegung nicht zu verlieren. Traditionsgemäβ übernimmt der Mann die Führung, wie beim jedem Paartanz. Es gibt unterschiedliche Betonungen, die in Salsa heute sehr populär und verbreitet sind.

Echale Salsita

Würze die Musik, Rhythmus, Bewegungen und den Tanz, wecke den Körper und genieβe das Leben mit allen Sinnen. Leidenschaft, Magie, Exotik, heiβe Nächte, kurze Kleider … Salsa. Viva la variedad, Viva la salsa!

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Pole Dance – der Stangentanz

Pole dancingPole Dance ist gleichzeitig sexy und fun. Ok, jetzt warte einen Moment und denke nach, was war die erste Sache woran du dachtest, als du den Titel last. Wahrscheinlich dachte jeder Mann an dürftig angezogene exotische Tänzerin, die ihren Körper um die Stange schlingt und sich vorbereitet, ihm ein privater Tanz vorzuführen. Auf anderer Seite dachte jede Frau an halbnackte, vulgär angezogene Stripperin, die mit ihrer Erscheinung provoziert. Ja, das ist die Vorstellung, entstanden in Männer- und Frauenköpfen. Faaalsch!

Zum Glück ist keine von diesen Sachen richtig. Für jene, die dieses Leben führen, ist Pole Dance eine Art der Kunst, ein akrobatischer Tanz an der Stange. Genau die Vielfalt ist es jedoch, die Pole Dance so einzigartig macht.

Erotik, Exotik, Sinnlichkeit und Kunst

Der Tanz an der Stange hat sich längst von seinen Ursprüngen in Nachtklubs gelöst und ist zu einer eigenständigen und respektierten Tanzart geworden, die den ganzen Körper formt.

Aber am besten wäre, dass ich von Anfang an beginne. Pole Dance Form ist Szenenkunst mit Wurzeln in chinesischen Zirkussen. Schon im alten China unterhielten die ersten Künstlerinnen den Kaiser an vertikalen Holzstangen. Das war eine Form der Akrobatik und des Tanzes.

In den 20er Jahren kam der Stangentanz mit den reisenden Zirkussen nach Amerika, damit er sich in den 50er in den Bars, kombiniert mit Elementen von Burlesque, umsetzt. Der Stangentanz, mit Elementen der Erotik oder Striptease wurde erst vor 30 Jahren zuerst in Kanada und danach in Amerika populär. Erst 1990 begann Fawnia Mondey in Kanada Pole Dance Kurse zu halten und DVD-s zu produzieren.

Pole Dance, den wir heute kennen, entwickelte sich als Kombination aus Tanz mit sinnlicher Komponente und Fitness weiter, indem man dabei individuellen Stil entwickelt.

Die Elemente des heutigen Pole Dance sind:

  • Spins (Drehungen um die Stange),
  • Tricks (Figuren an der Stange ohne Bodenkontakt),
  • Poses (Figuren mit Bodenkontakt) und
  • Floorwork (tänzerische Elemente am Boden).

Die bekanntesten Pole Tänzerinnen, wie Pantera aus Amerika gehen oft auf die Tour durch Europa. Weiterhin gehört Tammy Morris aus Kanada, Felix Cane aus Australien, Elena Gibson aus England, Reiko aus Japan, Jenyne Butterfly aus Las Vegas  uvm. zu den bekanntesten Pole Tänzern auf der Welt.

Wie man sehen kann, ist Pole Dance ein internationaler Tanz, es sind ebenfalls Tanzschritte á la Moulin Rouge und Elemente aus Bauchtanz, Rumba und Tango wiederzufinden. Diese Komponenten bewirken, dass er so faszinierend wirkt.

Räkeln, schlängeln, schweben, sich sexy fühlen

Seit ewigen Zeiten lassen sich Menschen durch Rhythmen und Klänge zu Bewegungen inspirieren. Die Lust auf Tanz und Bewegung, diese besondere Sprache des Körpers, hat jeder. Mit diesem Tanz stärken die Frauen ihr Selbstvertrauen, gewinnen mehr innere Stärke, können manchmal negatives Bild von sich selbst neu zu bewerten und sich selbst anzunehmen. Die Frau fühlt sich gut in ihrer Haut und ist auch ohne Make-up anziehend, denn Erotik und Exotik in diesem Tanz harmonieren gut miteinander. Auf diese Weise entdecken sie wieder ihre Weiblichkeit, verloren im heutigen groben Alltag. Pole Dance bietet Frauen die Möglichkeit, sich ihrer Weiblichkeit in allen Aspekten zu nähern und mit sensuellen Bewegungen entfaltet die Frau ihre ureigene Weiblichkeit, ihr eigenes Ich.

Let’s Pole Dance!

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Was ist Hip Hop?

Hip HopIch weiβ nicht mehr, wie viele Male ich mich im Leben fragte, was in diesen Bewegungen des Körpers so anziehend ist. Und immer komme ich zum selben Beschluss: Hip-Hop ist Kultur! Und damit man tanzt, braucht man keine Philosophie. Dieser Tanz verbindet Bewegungen, Musik und Körper. Gleichzeitig ist es Sport und Kunst! Einfach perfekt!

Die Entstehung

Um Hip-Hop zu verstehen, muss man zuerst die Kultur verstehen. Hip-Hop hat seine Ursprünge in den afroamerikanischen Ghettos New York Citys der 1970er Jahre. Die damalige Jugend war enttäuscht und in ihm sahen sie die Möglichkeit, sich in kreativer und nicht in destruktiver Welt auszudrücken.

Die ursprünglichen Bestandteile, bekannter als vier Elemente der Hip-Hop-Kultur sind Rap, DJing, B-Boying (Breakdance) und Graffiti-Writing. Diese Elemente etwickelten sich unabhängig voneinander, so dass jedes von ihnen auch seine Geschichte innerhalb der Hip-Hop-Kultur hat.

Hip-Hop-Tanz als ein Teil dieser Kultur teilt man in zwei Untergruppen:

  • Old School, entstand als erstes und man teilt es in: Locking, Popping, Waving und Housing;
  • New Style, alles was nach dem Old School entstand, wie Duggie, Jerking, Swag, Lyrical-Hip-Hop und andere.

Tanzarten und VertreterHip Hop Schritt

Alles begann mit Streetdance. Die meisten Gang-Mitglieder traten in tänzerischen Kämpfen gegeneinander an. Durch das Breakdance konnte man mehr körperlich agieren, ohne körperliche und Waffengewalt zu benutzen. Streetdance hat seine Wurzeln in vielen verschiedenen Tänzen, Elementen der brasilianischen Capoeira und anderen Stilen der Kampfkünste. Dieser Tanz ist sehr akrobatisch und kreativ. Die einflussreichsten Gruppen waren: Rock Steady Crew, The Lockers und Electric Boogaloos.

Streetdance umfasst alle Tanzarten, die von Nichtprofis auf der Straße entwickelt wurden. Der Breakdance umfasst eine ganze Reihe von Tanzarten wie das Krumping oder Clowning, die eine Variante desselben sind. Das Krumping wird wie der Breakdance meist als Battle ausgeführt. Es setzt sich vor allem aus Armswings, Chestpops und Stamps zusammen. Wie der Breakdance hat auch Krumping Bewegungen am Boden, die sich aber stark von denen des Breakdance unterscheiden. Popping gehört zu den Bewegungen im Breakdance. Bei ihm führt der Tänzer roboterhafte Bewegungen aus, durch Muskelan- und entspannung, ähnlich dem Robot Dance.

Als Locking beschreibt man die wilde Gestik, die an Bewegungen von Marionetten erinnert.

Zwanzig Jahre nach ihrer Entstehung waren die beiden Tanzstile ebenso wie der Breakdance weitgehend in Vergessenheit geraten. Zu Beginn der 90er Jahre haben amerikanische Hip-Hop-Tänzer Popping und Locking wiederentdeckt. Die einstmals konkurrierenden Stile gehören mittlerweile zu den unverzichtbaren Grundlagen der Hip-Hop-Tänze.

Zu New Style kann gesagt werden, dass er zu den einflussreichsten und beliebtesten Tanzstilen gehört. Im New Style finden sich Tanzelemente verschiedenster Stile wieder.

Der wohl bekanteste Hip-Hop Tänzer aller Zeiten ist der früh gestorbene 2Pac. Nach ihm kommt wohl 50 Cent. Und nicht zu vergessen ist auch Eminem, der Grammy- und Oscar-Preisträger ist.

Momentan erfolgreichte Rapper Deutschlands ist Bushido, bekannt unter dem Namen Sonny Black, ein deutsch-tunesischer Tänzer aus Berlin.

Tanzschritte

Der Grundtanzschritt für Hip-Hop ist der sogenannte Time Step. Mit einem Bein werden passend zu den Bassschlägen Schritte in unterschiedliche Richtungen vollzogen. Kombinieren kann man mit dem Step Tap. Bei dem Step Tap setzt man einen Fuβ auf eine beliebige Seite und den zweiten führt man in Form von kleinen Sprüngen hinterher. Mehrfach nach links und rechts ausgeführt und schon sind die Basisschritte erlernt.

Während des Tanzens können eigenen Kreationen eingebracht werden, wie z.B. mehrere nacheinander folgende Drehungen, Sprünge oder dergleichen.

Das wichtigste beim Hip-Hop ist der Rhythmus, ohne den Rhythmus gibt es keinen Hip-Hop und die Tanzschritte sehen nicht flieβend, sondern eher merkwürdig aus. Es ist jedoch nicht möglich, die benötigten Schritte in einer Anleitung vollkommen richtig darzustellen.

Der Besuch eines Tanzkurses könnte interessant sein oder man sollte sich ein gutes Lehrvideo kaufen, das die Basics und richtigen Bewegungen vermittelt.

Lasse jetzt die Musik auf sich wirken und werde eins mit der Musik!

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