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Got To Dance

July 1, 2013

Zur Aufrechterhaltung der Körper in guter Form ist sehr wichtig, eine Diät und körperliche Aktivität zu folgen. Sie können Gewicht durch den Tanz zu verlieren, aber mit Hilfe von Lida verlieren zu Gewicht.

Das ist nicht das erste Mal, dass sich ein deutscher Fersehsender wagt, die Rechte an den britischen Castingshows zu kaufen um zu versuchen, die Menschen an der Sendung zu fesseln. Mit Got to Dance ist das Volltreffer! Ab 20. Juni donnerstags und freitags Abend stehe ich, wie auch viele andere Leute, wie verzaubert vor dem Fern und sehe mir unvergessliche Tanzszenen volle zwei Stunden an.

Casting

Schon in Dezember 2009 ging die erste Castingshow beim englischen Sender Sky 1 und bis März 2013 ging schon die vierte Staffel des Formats.

In Deutschland begann alles vor zwei Monate; in Berlin, Stuttgart und Köln, wo drei offene Castings stattfanden. Teilnehmer sind professionelle Tänzer als auch Anfänger, jung und ein bisschen älter, Einzeltänzer, Duos und Gruppen, aber das alles ist egal, denn dem Gewinner winken 100.000 Euro Preisgeld. Die Konkurrenz war groß und nur die besten gingen weiter.

Die symphatische Jury

Die Moderatorin der Show Got to Dance ist Johanna Klum, die schon ein paar Shows führte. Die Jury besteht aus Paulina Rojinski, Howard Donald und Nikeata Thompson. Sportgymnastikerin, Sänger und Choreografin entscheiden (mit uns natürlich), wer ins Finale kommt. Meiner Meinung nach, eine perfekte Voraussetzung.

Sie verteilen die Sterne nicht zurückhaltend, sorgen dafür, dass wir die Atmosphere mit ihnen mitfühlen und mit ihrer Art der Begeisterung schaffen sie eine unvergessliche Show und am wichtigsten ist, kein Kandidat wird lächerlich gemacht. Manchmal passieren auch Pannen, aber Show must go on!

Tolle Tänzer

Der jüngste Teilnehmer ist drei und der älteste 56 Jahre alt, das größte Team wird von 38 Tänzer gestellt. Sie alle haben den Traum anerkannt oder Deutschlands bester Tänzer zu werden. Sie sind weder im Tanzstil, Älter noch in der Gruppengröβe eingeschränkt. Zuerst treten sie allein und danach in Battle-Round gegeneinander an. Mit Got to Dance will man Nachwuchstänzer finden und ihnen eine Chance auf die große Karriere geben.

Vierzig Kandidaten wählten drei Juroren aus, die in Battles gegeneinander antraten und nach der ersten Halbfinale von Got to Dance stehen die ersten Teilnehmer für Endrunden fest: Ben und Aidrit, Swinging Crocs, S’N’S’ Kidz, Penguin Tapers, Dancefloor Destruction Crew und Patrizia. In Battles gaben Kandidaten alles und zeigten, was sie tänzerisch drauf haben. Jetzt bereiten sie sich schon aufs Finale.

Welche Kandidaten es noch schaffen werden, sehen wir in der nächsten Halbfinale am Donnerstag, den 4. Juli. Letzlich werden Symphatien entscheiden. Sowohl das Halbfinale als auch Finale wird live gesendet.

Got to Dance: ein neues Event

Mit einem sehenswertigen Marktanteil von 8,9 Prozent schaffte es ProSieben an einem normalen Donnerstag Euphorie zu verbreiten. Erste deutsche Castingshow, die sich nur um den Tanz dreht. Ein voller Erfolg!

Coole Moves, Beats, volle Körperbeherschung und akrobatische Auftritte der Tänzer sorgen für eine geile Stimmung und tosenden Aplaus des Publikums im Studio. Vielleicht liegt es auch an der überraschenden Zahl guter Kandidate, dass Got to Dance so speziell ist. Tatsächlich gibt es ja auch einiges zu bestauen. Aber schon jetzt steht fest: dieser Sommer ist nicht langweilig!

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Versicherungsempfehlung für Tänzer/innen

July 1, 2013

Situation der Freiberufler

Professionelle Tänzer und Tänzerinnen sind Hochleistungssportler und damit ist eine bedarfsrechte medizinische und therapeutische Unterstützung selbstverständlich. Aber Statistiken zeigen, dass Arbeitsunfälle im Tanz kontinuierlich zunehmen. Űber 70 Prozent der professionellen Tänzer erleiden im Laufe ihrer Karriere durch eine hohe Rate an Arbeitsunfällen und Schäden bleibende körperliche Beeinträchtigungen. Durch diese Verletzungen sind sie nicht nur Wochen und Monate arbeitsunfähig, sondern verlieren auch ihre physische Kraft und Muskelmasse. Ausserdem ist der Konkurrenzdruck enorm groβ, denn wer einen Vertrag bekommt, hat ein gesichertes Auskommen. Falls diese Verträge verletzungsbedingt in Frage kommen, erhöht sich damit auch der psychische Druck. Uns allen ist bewusst, dass gröβere Verträge in Deutschland ein seltener Luxus sind.

Gesetzliche und private Unfallversicherung

Eine relevante Versicherung für Tänzer/innen ist die Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gehört zur Sozialversicherung in Deutschland. Den Beitrag, den man für die Unfallversicherung bezahlt, hängt unter anderem von der jeweiligen Gefahrengruppe ab, der man zugeordnet wird. Zu Gefahrengruppe B gehören Personen, die professionelle Tänzer sind. Je höher die Gefahrenklasse ist, desto höhere Beiträge zahlt auch der Freiberufler. Die Aufgaben dieser Versicherung umfassen: Prävention der Unfälle, Rehabilitation nach einem Arbeitsunfall und Entschädigung in Form einer Geldleistung oder Rente. Automatisch versichert sind angestellte Tänzer/innen über den Arbeitsgeber bei der Berufsgenossenschaft. Den selbständig tätigen Tänzer ist empfohlen, sich freiwillig zu versichern, da private Unfallversicherungen manchmal nicht mit der gesetzlichen vergleichbare Leistungen enthalten. Die private Unfallversicherung hat den Vorteil, dass damit auch die Unfälle abgesichert werden können, die zu Hause oder in der Freizeit passieren und über die gesetzliche sind diese nicht abgedeckt, obwohl hier jeder zweite Unfall passiert. Sie bringt auch den Vorteil mit, dass höhere Unfallsummen gezahlt werden.

Künstlersozialversicherung

Selbständige Tänzer/innen sind nach dem Künstlersozialversicherung (KSV) pflichtversichert in der sozialen Pflegeversicherung und in der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung, allerdings ohne die Leistungen der Arbeitslosen- und Unfallversicherung. Die Versicherungspflicht fängt dann an, wenn ein selbständiger Künstler seine künstlerische Tätigkeit erwerbsmäβig und nicht vorübergehend ausübt. Dabei zahlen die selbständigen Künstler wie andere pflichtversicherte Arbeitsnehmer nur die Hälfte des Sozialversicherungbeitrages. Die andere Hälfte leisten die den Künstler beauftragenden Unternehmen mit den Künstlersozialabgabe sowie ein Bundeszuschuss.

Das KSV wurde geschaffen, um schlechte soziale Absicherung und Vorsorge der freischaffenden Künstler zu verbessern. Zur Durchführung der Künstlersozialversicherung wurde die Künstlersozialkasse (KSK) geschaffen. Ihre Aufgaben sind: Feststellung und Einzug der monatlichen Beiträge, Erhebung der Künstlersozialabgabe, Ermittlung des Bundeszuschusses, Abführung der Gelder an Rentenversicherung, Kranken- und Pflegekassen und Prüfung der Versicherungspflicht anhand von Tätigkeitsnachweisen.

Unfallversicherung ist jedoch nicht Bestandteil der Künstlersozialversicherung.

Private Haftpflichtversicherung

Tanzen ist wirklich ein schöner Sport, aber es gibt auch Risiken und Gefahren, die böse ausgehen können. Da Tanzen ein hohes Maβ an Konzentration einfordert, kann man leicht andere Personen verletzen oder Gegenstände beschädigen. Für solche Unkosten kommt die private Haftpflichtversicherung auf, sofern es nicht vorsätzlich gemacht wurde. Diese Versicherung sollte man auf jeden Fall abschlieβen, denn man kann einer anderen Person immer ohne Absicht einen Vermögensschaden zufügen.

Lebensversicherungen

Man weiß nie was passiert, daher sollte man sich erkundigen, ob man eine Lebensversicherung abschließen sollte. Es kommt sicherlich drauf an, wie der Familienstand (verheiratet oder alleinlebend) ist und ob man irgendwelche Eigentümer besitzt. Auf der Webseite RLV sind mehr Informationen zu diesem Thema erhältlich.

Gute Vorsorge ist halbe Pflege

Wer auf eigenen Füβen steht (tanzt), für den ist es wichtig, dass das private Risikomanagment nicht zu kurz kommt. Wir leben auf vielfältige Weise. Gemeinsam uns allen Tänzern ist, dass wir von unserer Kunst mehr schlecht als recht in der heutigen Zeit leben können. Das Sozialversicherungssystem bietet oft ungenügend Absicherung; unselbständige Tänzer/innen sind gegen zahlreiche Risiken obligatorisch versichert, während selbständige selber für eine ausreichende Absicherung sorgen und bezahlen müssen. Schlieβlich will man die Früchte seiner Arbeit irgendwann mal genieβen. Um Armut zu verhindern, sind wir verpflichtet, so viele Versicherungen zu zahlen.

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Salsa: Kubanische Leidenschaft, die die Welt eroberte

July 1, 2013

Ein Mix der Rhythmen, Bewegungen und Gefühle, den einige für den besten kubanischen Produkt halten, sogar vor den berühmten Zigarren, unerklärlich erobert Deutschland. Entstanden zwischen zwei heiβe Salsaabende, dieser Text stellt die kurze Geschichte  immer beliebteren Tanzes dar.

Kuba

Kuba ist meine erste Assoziation an Salsa, obwohl die Herkunft des Tanzes weit komplizierter ist. Aber warum ist Salsa so wichtig zu Kubanern? Wenn wir uns die Zeit ansehen, in der Salsa entstand und die Situation, in dem das Land war, werden wir Antwort darauf kriegen. Das Land der wunderschönen Strände, der Sonne und üppiger Natur war immer das Ziel der Exploratoren, die nur das Geld verdienen wollten. In der Zeit als die Salsa entstand, herrschte der Diktator F. Batista, der alle Naturrechte der Kubaner einschränkte. Die Menschen gelangten ins Gefängnis wegen nur einem Wort gegen damaliger Regierung. Der einzige Weg, ihre Meinung zu äuβern, war der Tanz. Man tanzte Salsa in dunklen Kellern und Orten, wo man schwer zu finden war. Je mehr er ihnen verbot zu reden, desto freier wurde ihr Tanz. Salsa erschien als Tanz, der den Körper befreit so wie die Seele will, der Tanz, der den Körper bewegt so wie das Herz will.

Bei Salsa (spanisch für Soße) verbinden sich afrokaribische mit europäischen Tanzstilen, die je nach Region unterschiedlich getanzt werden. Über die genauen Ursprünge der Salsa scheiden sich die Geister. Aber die Experten sind sich einig, dass die wichtigsten lateinamerikanischen Rhythmen wie Cha-Cha-Cha, Mambo (hat auch Wurzeln in Haiti), Merengue und Son, aus denen die Salsa hervorgegangen ist, größtenteils aus Kuba stammen.

Schritte zur Salsa

Salsa kann sehr erotisch sein, aber das bedeutet jedoch nicht immer gleich engen Körperkontakt. Salsa war und ist ein Weg um die beiden Geschlechter zu verbinden. Sie ist ein fröhlicher lateinamerikanischer Tanzstil, der auch romantische Elemente enthält. Der Tanz kann von Paaren oder von Gruppen getanzt werden (Rueda). Heutzutage unterscheidet man zwischen verschiedenen Richtungen im Salsa. Die weltweit bekannteste sind der kubanische und der puertorikanische Stil. Ausser diesen zwei finden wir noch den New York, Mambo und Los Angeles Stil. Falls man denkt, dass ein Tanzstil besser als der andere ist, liegt man falsch. Keiner ist der beste, alle sind verschieden. Na ja, selbst der Johnny Vasquez, Prince of Salsa, sagte, dass Salsa nur mit einem Wort beschrieben werden kann: Freiheit!

Salsa ist eine Tanzart, die nicht viel Raum braucht und sie wird im 4/4-Takt getanzt. Der Grundschritt erstreckt sich jedoch über zwei Takte, weshalb nicht bis vier, sondern bis acht gezählt wird. Also, der „Vorwärts-Rückwärts Grundschritt auf 1“ sollte als verbreiteste Grundschritt gelten. Dabei ist besonders wichtig die elegante Bewegung der Hüfte.

Beim Anpassen der Tanzschritte an die Musik spricht man von Timing. Das Timing ist wichtig, um den Ablauf der Bewegung nicht zu verlieren. Traditionsgemäβ übernimmt der Mann die Führung, wie beim jedem Paartanz. Es gibt unterschiedliche Betonungen, die in Salsa heute sehr populär und verbreitet sind.

Echale Salsita

Würze die Musik, Rhythmus, Bewegungen und den Tanz, wecke den Körper und genieβe das Leben mit allen Sinnen. Leidenschaft, Magie, Exotik, heiβe Nächte, kurze Kleider … Salsa. Viva la variedad, Viva la salsa!

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Pole Dance – der Stangentanz

July 1, 2013

Pole Dance ist gleichzeitig sexy und fun. Ok, jetzt warte einen Moment und denke nach, was war die erste Sache woran du dachtest, als du den Titel last. Wahrscheinlich dachte jeder Mann an dürftig angezogene exotische Tänzerin, die ihren Körper um die Stange schlingt und sich vorbereitet, ihm ein privater Tanz vorzuführen. Auf anderer Seite dachte jede Frau an halbnackte, vulgär angezogene Stripperin, die mit ihrer Erscheinung provoziert. Ja, das ist die Vorstellung, entstanden in Männer- und Frauenköpfen. Faaalsch!

Zum Glück ist keine von diesen Sachen richtig. Für jene, die dieses Leben führen, ist Pole Dance eine Art der Kunst, ein akrobatischer Tanz an der Stange. Genau die Vielfalt ist es jedoch, die Pole Dance so einzigartig macht.

Erotik, Exotik, Sinnlichkeit und Kunst

Der Tanz an der Stange hat sich längst von seinen Ursprüngen in Nachtklubs gelöst und ist zu einer eigenständigen und respektierten Tanzart geworden, die den ganzen Körper formt.

Aber am besten wäre, dass ich von Anfang an beginne. Pole Dance Form ist Szenenkunst mit Wurzeln in chinesischen Zirkussen. Schon im alten China unterhielten die ersten Künstlerinnen den Kaiser an vertikalen Holzstangen. Das war eine Form der Akrobatik und des Tanzes.

In den 20er Jahren kam der Stangentanz mit den reisenden Zirkussen nach Amerika, damit er sich in den 50er in den Bars, kombiniert mit Elementen von Burlesque, umsetzt. Der Stangentanz, mit Elementen der Erotik oder Striptease wurde erst vor 30 Jahren zuerst in Kanada und danach in Amerika populär. Erst 1990 begann Fawnia Mondey in Kanada Pole Dance Kurse zu halten und DVD-s zu produzieren.

Pole Dance, den wir heute kennen, entwickelte sich als Kombination aus Tanz mit sinnlicher Komponente und Fitness weiter, indem man dabei individuellen Stil entwickelt.

Die Elemente des heutigen Pole Dance sind:

  • Spins (Drehungen um die Stange),
  • Tricks (Figuren an der Stange ohne Bodenkontakt),
  • Poses (Figuren mit Bodenkontakt) und
  • Floorwork (tänzerische Elemente am Boden).

Die bekanntesten Pole Tänzerinnen, wie Pantera aus Amerika gehen oft auf die Tour durch Europa. Weiterhin gehört Tammy Morris aus Kanada, Felix Cane aus Australien, Elena Gibson aus England, Reiko aus Japan, Jenyne Butterfly aus Las Vegas  uvm. zu den bekanntesten Pole Tänzern auf der Welt.

Wie man sehen kann, ist Pole Dance ein internationaler Tanz, es sind ebenfalls Tanzschritte á la Moulin Rouge und Elemente aus Bauchtanz, Rumba und Tango wiederzufinden. Diese Komponenten bewirken, dass er so faszinierend wirkt.

Räkeln, schlängeln, schweben, sich sexy fühlen

Seit ewigen Zeiten lassen sich Menschen durch Rhythmen und Klänge zu Bewegungen inspirieren. Die Lust auf Tanz und Bewegung, diese besondere Sprache des Körpers, hat jeder. Mit diesem Tanz stärken die Frauen ihr Selbstvertrauen, gewinnen mehr innere Stärke, können manchmal negatives Bild von sich selbst neu zu bewerten und sich selbst anzunehmen. Die Frau fühlt sich gut in ihrer Haut und ist auch ohne Make-up anziehend, denn Erotik und Exotik in diesem Tanz harmonieren gut miteinander. Auf diese Weise entdecken sie wieder ihre Weiblichkeit, verloren im heutigen groben Alltag. Pole Dance bietet Frauen die Möglichkeit, sich ihrer Weiblichkeit in allen Aspekten zu nähern und mit sensuellen Bewegungen entfaltet die Frau ihre ureigene Weiblichkeit, ihr eigenes Ich.

Let’s Pole Dance!

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Was ist Hip Hop?

June 19, 2013

Ich weiβ nicht mehr, wie viele Male ich mich im Leben fragte, was in diesen Bewegungen des Körpers so anziehend ist. Und immer komme ich zum selben Beschluss: Hip-Hop ist Kultur! Und damit man tanzt, braucht man keine Philosophie. Dieser Tanz verbindet Bewegungen, Musik und Körper. Gleichzeitig ist es Sport und Kunst! Einfach perfekt!

Die Entstehung

Um Hip-Hop zu verstehen, muss man zuerst die Kultur verstehen. Hip-Hop hat seine Ursprünge in den afroamerikanischen Ghettos New York Citys der 1970er Jahre. Die damalige Jugend war enttäuscht und in ihm sahen sie die Möglichkeit, sich in kreativer und nicht in destruktiver Welt auszudrücken.

Die ursprünglichen Bestandteile, bekannter als vier Elemente der Hip-Hop-Kultur sind Rap, DJing, B-Boying (Breakdance) und Graffiti-Writing. Diese Elemente etwickelten sich unabhängig voneinander, so dass jedes von ihnen auch seine Geschichte innerhalb der Hip-Hop-Kultur hat.

Hip-Hop-Tanz als ein Teil dieser Kultur teilt man in zwei Untergruppen:

  • Old School, entstand als erstes und man teilt es in: Locking, Popping, Waving und Housing;
  • New Style, alles was nach dem Old School entstand, wie Duggie, Jerking, Swag, Lyrical-Hip-Hop und andere.

Tanzarten und Vertreter

Alles begann mit Streetdance. Die meisten Gang-Mitglieder traten in tänzerischen Kämpfen gegeneinander an. Durch das Breakdance konnte man mehr körperlich agieren, ohne körperliche und Waffengewalt zu benutzen. Streetdance hat seine Wurzeln in vielen verschiedenen Tänzen, Elementen der brasilianischen Capoeira und anderen Stilen der Kampfkünste. Dieser Tanz ist sehr akrobatisch und kreativ. Die einflussreichsten Gruppen waren: Rock Steady Crew, The Lockers und Electric Boogaloos.

Streetdance umfasst alle Tanzarten, die von Nichtprofis auf der Straße entwickelt wurden. Der Breakdance umfasst eine ganze Reihe von Tanzarten wie das Krumping oder Clowning, die eine Variante desselben sind. Das Krumping wird wie der Breakdance meist als Battle ausgeführt. Es setzt sich vor allem aus Armswings, Chestpops und Stamps zusammen. Wie der Breakdance hat auch Krumping Bewegungen am Boden, die sich aber stark von denen des Breakdance unterscheiden. Popping gehört zu den Bewegungen im Breakdance. Bei ihm führt der Tänzer roboterhafte Bewegungen aus, durch Muskelan- und entspannung, ähnlich dem Robot Dance.

Als Locking beschreibt man die wilde Gestik, die an Bewegungen von Marionetten erinnert.

Zwanzig Jahre nach ihrer Entstehung waren die beiden Tanzstile ebenso wie der Breakdance weitgehend in Vergessenheit geraten. Zu Beginn der 90er Jahre haben amerikanische Hip-Hop-Tänzer Popping und Locking wiederentdeckt. Die einstmals konkurrierenden Stile gehören mittlerweile zu den unverzichtbaren Grundlagen der Hip-Hop-Tänze.

Zu New Style kann gesagt werden, dass er zu den einflussreichsten und beliebtesten Tanzstilen gehört. Im New Style finden sich Tanzelemente verschiedenster Stile wieder.

Der wohl bekanteste Hip-Hop Tänzer aller Zeiten ist der früh gestorbene 2Pac. Nach ihm kommt wohl 50 Cent. Und nicht zu vergessen ist auch Eminem, der Grammy- und Oscar-Preisträger ist.

Momentan erfolgreichte Rapper Deutschlands ist Bushido, bekannt unter dem Namen Sonny Black, ein deutsch-tunesischer Tänzer aus Berlin.

Tanzschritte

Der Grundtanzschritt für Hip-Hop ist der sogenannte Time Step. Mit einem Bein werden passend zu den Bassschlägen Schritte in unterschiedliche Richtungen vollzogen. Kombinieren kann man mit dem Step Tap. Bei dem Step Tap setzt man einen Fuβ auf eine beliebige Seite und den zweiten führt man in Form von kleinen Sprüngen hinterher. Mehrfach nach links und rechts ausgeführt und schon sind die Basisschritte erlernt.

Während des Tanzens können eigenen Kreationen eingebracht werden, wie z.B. mehrere nacheinander folgende Drehungen, Sprünge oder dergleichen.

Das wichtigste beim Hip-Hop ist der Rhythmus, ohne den Rhythmus gibt es keinen Hip-Hop und die Tanzschritte sehen nicht flieβend, sondern eher merkwürdig aus. Es ist jedoch nicht möglich, die benötigten Schritte in einer Anleitung vollkommen richtig darzustellen.

Der Besuch eines Tanzkurses könnte interessant sein oder man sollte sich ein gutes Lehrvideo kaufen, das die Basics und richtigen Bewegungen vermittelt.

Lasse jetzt die Musik auf sich wirken und werde eins mit der Musik!

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